Tanzkreise im SVE: Orientalischer Tanz

Auch heute Abend bin ich unterwegs, um die Tanzkreise des SVE zu besuchen. Ich komme früh, doch zwei junge Mädchen warten schon, denn heute (Montag Abend) ist der Saal noch verschlossen. Und auch Kursleiterin Malin Olsson muss erst die Mitarbeiter des Studios alarmieren, um hinein zu kommen.

Aber als wir drin sind, erzählt sie ein wenig über den Kurs: Er hat derzeit nur 7 oder 8 Mitglieder, von denen eine Frau langfristig erkrankt ist. Die anderen aber kommen mit Freude, die Altersspanne reicht von 18 bis fast 80 Jahre! Ich frage sie, warum sie gerade diese doch eher unkonventionelle Art des Tanzens bevorzugen, und erfahre, dass sie hier eine Chance sehen, auch ohne die Mitwirkung von Männern zu tanzen, denn Männer sind entweder nicht (mehr) da, oder sie sind nicht auf die Tanzfläche zu bewegen… So sind die Frauen froh, hier verschiedene Tanzformen üben zu können: Neben Tribal, Türkischem Pop und Trommelsolos werden auch Schleiertänze, Zimbeln und Lichtertänze getanzt.

Die Kostüme nähen die Damen sich überwiegend selbst – das ist eine Kostenfrage, aber auch eine Selbstverständlichkeit, da man sich so sein Kostüm auf sich selber zuschneiden kann.

Die Musik – für manche Ohren zunächst ungewöhnlich – wird von normal käuflichen CDs geliefert.

Die Damen erlernen ein völlig neues Körperfgefühl und haben Freude daran.

Das merkt man sehr schnell, wenn die eigentliche Kursusarbeit beginnt. Ein erster Aufwärmtanz, und Malin korrigiert Haltung und Beweglichkeit, nicht völlig unähnlich dem, was Matthias Wiechmann bei uns im Breitensport oft macht.

Dann kommt ein Schleiertanz, und sofort wird die Stimmung im Saal irgendwie orientalisch…

Beeindruckt von der Fröhlichkeit in der Gruppe schieße ich einige Fotos und lasse die Tänzerinnen dann alleine.

Über weitere Interessentinnen würden sich Trainerin und Gruppe sehr freuen – und Platz ist genug da!

 

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