“In an isolated system, entropy can only increase…” es ist schwer zu fassen, was Entropie eigentlich ist und genauso kompliziert ist manchmal das Leben.
Hier spiegelt sich wider, was der zweite Hauptsatz der Thermodynamik festhält. Wie oft denkt man an diesen einen Tag zurück, an dem doch einfach alles hätte anders laufen sollen und man kann es einfach nicht zurücknehmen? So rollt die Verstrickung unser aller Leben unaufhaltbar voran, wird komplizierter und man muss im Laufe der Zeit lernen, mit diesen unumkehrbaren Erlebnissen zu leben.
Schon im Trainingslager hatten wir uns sehr mit der Bedeutung unseres Stückes auseinandergesetzt und was es für jede von uns persönlich heißt. Nun zum Ende der Saison vertieften wir uns noch einmal mehr, jeder in seine individuelle, Geschichte hinter den Bewegungen. Positiv oder negativ bei jeder von uns anders. Verändert hat es uns alle denn letztendlich ist alles Geschehene unumkehrbar.
Auch ein Saisonabschluß bringt immer eine gewisse Entropie mit sich. Egal wie sehr wie uns bemühen, es kann nie wieder eine Saison wie diese geben, man kann einen Durchgang niemals wieder genauso tanzen. Beim letzten Turnier hat man immer ein lachendes und ein weinendes Auge. Das letzte Mal dieses Stück, das letzte Mal mit dem Team in dieser Besetzung.
Umso mehr freuten wir uns, dass bei diesem Mal wirklich mit dem gesamten Team noch einmal gemeinsam auf der Fläche stehen durften, nur unsere Co-Trainerin Charlotte musste aus der Ferne mitfiebern.
Auch wenn vielleicht nicht jede Linie genau dort war wo sie sein sollte, so tanzten wir doch mit ganzer Hingabe und genossen einfach das Gefühl der Gemeinsamkeit. Was können wir mehr verlangen?
Als Bonus konnten wir einen tollen 4. Platz mit nach Hause nehmen und in der Gesamtwertung der Tabelle sogar den 3. Platz ergattern.
Die ausgiebigen Feierlichkeiten dazu werden auch brav auf den Feiertag der Folgewoche verlegt. Es soll ja kein Training ausfallen 😊
Wir freuen uns nämlich auch schon wahnsinnig wieder etwas Neues zu beginnen und neue Dinge auszuprobieren. Schließlich ist nach der Saison vor der Saison und wer wären wir denn wenn wir das nicht mit neuem Mut angehen würden?

Wir haben die längere Pause zwischen dem Turnier in Hamburg und dem in Schöningen gut genutzt, um noch ein paar Kleinigkeiten zu optimieren und ein neues Partnering einzubauen. Außerdem sollte es auch diesmal zwei Debütantinnen aus unserem Team auf der Turnierfläche geben.
Um eine entspannte Anreise zu gewährleisten belagerten wir bereits am Samstag vor dem Turnier die Schöninger Jugendherberge.
Auch der örtliche Grieche wurde noch mal leer gegessen. Unseren Plan genug Knoblauch zu uns zu nehmen, um am nächsten Tag die Umkleide für uns allein zu haben, trauten wir uns dann aber doch nicht in die Tat umzusetzen.
Jetzt aber schnell die Telefone aus und ab ins Bett. Um kurz nach 7 Uhr ging es ab zum Frühstück und rüber zur Halle damit wir die Hallenbegehung noch vor Beginn der Stellproben der anderen Teams absolvieren konnten.
Gewarnt, dass unser Turnier evtl. früher beginnen könnte, weil in der Landesliga vor uns nicht alle Teams an den Start gingen, richteten wir die Frisuren schon vor unserer Stellprobe her.
Danach hatten wir dann Zeit uns um Videoanalyse und Make-Up zu kümmern. Irgendwie sind wir echt gut darin geworden uns in Eingangsbereichen breit zu machen. Nur blöd, wenn dann tatsächlich jemand die Tür benutzen möchte. Aber das Über-Leute-Steigen gilt vielleicht auch schon mal als Erwärmung.
Mit der gelosten Startnummer 7 lagen wir diesmal gut im Mittelfeld. Ein oder zwei Schwierigkeiten bei der räumlichen Orientierung aber ansonsten ein solider Durchgang.
Die übliche Rechenpause und das gespannte Warten auf das Ergebnis. Zwischenrunde mit 8 Teams und mit uns!
Zeit uns zu freuen hatten wir nicht lange, denn wir hatten diesmal die 1 gezogen und mussten nach einem Mini-Warm-Up quasi direkt wieder auf die Fläche.
Vielleicht war das Sammeln doch etwas zu kurz verlaufen, der Durchgang war gut aber das „Feeling“ stimmte noch nicht so ganz.
Wir entschieden, ohne zu wissen ob wir noch mal tanzen durften, diesmal direkt in ein ausführlicheres Aufwärmen zu gehen, nur für den Fall der Fälle.
Und tatsächlich trat dieser Fall ein: Wir durften nicht nur ins Finale einziehen sondern ebenfalls wieder direkt an 1 starten.
Jetzt lief es auch runder bei uns und wir holten noch mal das Beste raus und konnten anscheinend auch etwas davon zum Publikum transportieren! Mit der Leistung konnten wir zufrieden sein.
Es war knapp, aber wir durften am Schluss wieder eine 3 als Ergebnis mit nach Hause nehmen.
Wir danken dem Ausrichter für die super Organisation und dem Publikum und allen anderen Teams für die tolle Stimmung in der Halle.
Kaum zu glauben, in zwei Wochen ist die Saison für uns schon wieder gelaufen. Also, bis dahin!

Unser Saisonauftakt Anfang des Monats in Berlin war erfreulich gut gelaufen für uns. Jetzt war der Plan die bisher verletzungsbedingt ausgefallenen Tänzerinnen einzuarbeiten und noch ein, zwei Kleinigkeiten umzustellen.
Ganz so einfach war es dann natürlich doch nicht. Die Krankheitswelle ließ uns noch nicht vollständig aus ihren Klauen. Hinzu kam die Urlaubswelle (dank der Hamburger Ferien), welche auch nicht besonders hilfreich war.
Bis zur Stellprobe würden wir keinen Durchgang mit allen Positionen tanzen können. Wir legten uns vorsichtshalber bis zum Turniertag einen Plan B zurecht falls wir doch noch wegen eines Ausfalls umstellen mussten oder wir die Änderungen nicht wie gedacht einbauen konnten. Glücklicherweise mussten wir diesen dann nicht anwenden.
Außerdem zeigte es sich mal wieder, dass man auch bei Turnieren in der Heimatstadt ausreichend Puffer für die Anreise einplanen sollte. Besonders wenn es auf ein Wochenende mit Zeitumstellung fällt ;-)
Zur Stellprobe waren tatsächlich alle dort wo sie sein sollten. Wir wurden etwas von der von 10 auf 8 Minuten eingekürzten Zeit auf der Fläche überrascht. Somit war unsere Idee Positionen klären und im Anschluss zwei Durchgänge, für beide Besetzungen, zu tanzen wieder hinfällig.
Erfreulicherweise hatten wir aber in der großzügigen Steilo Arena genug Zeit und Platz die Sachen noch einmal durch zu gehen, die in der Stellprobe zu kurz gekommen waren.
Hier verkaufte man uns auch gerne etwas vom leckeren Buffet, was wir ebenfalls dankend annahmen.
Diesmal zogen wir die Startnummer neun und nicht die ungeliebte eins.
Jetzt konnte endlich unser Küken Katja ihr Turnierdebut geben und sie hat sich super geschlagen.
Die gut gefüllten Zuschauerränge mit Familie und Freunden halfen uns durchaus einen guten Durchgang hin zu legen.
Mit dem vorletzten Startplatz mussten wir nicht mehr so lange warten bis zur Verkündung wie es weiter geht. Schon mal keine Zwischenrunde, sehr schön, aber reicht es um direkt ins große Finale zu kommen?
Ja, es reichte tatsächlich und natürlich war die Freude wieder riesig.
Wir gaben im Finale noch einmal alles. Dem Applaus nach schien der Funke überzuspringen und wir haben das Publikum mit unserer Darbietung erreichen können.
Während wir noch nach Luft schnappten sprang unser Trainerin wie ein Flummi um uns rum und jubelte: „Ihr habt das erste Mal alle Änderungen und Hinweise umgesetzt die wir die letzten Wochen besprochen hatten. Das war toll!“
Insofern waren wir schon mal wieder mehr als happy. Das Ganze wurde dann auch bei den Ergebnissen wieder mit einem 3. Platz belohnt, was uns natürlich noch mehr freute!
Wir ließen den Tag dann noch mit einem gemeinsamen Essen ausklingen.
Jetzt wünschen wir allen erst mal frohe und entspannte Osterfeiertage und treffen uns dann, nach etwas längerer Pause, im Mai in Schöningen wieder.

Wir fühlten uns in dieser Saison gut vorbereitet. Am letzten Wochenende gab es noch einmal ein Abschlusstraining, die Frisuren wurden ebenfalls noch einmal geprobt und sich für eine andere Variante entschieden, die letzten Kostüme wurden geändert und getestet. Es konnte los gehen.
Aus verschiedenen Gründen wollten wir dieses Mal keine „große“ Generalprobe, sondern nur ein kleines „Dance for friends“ in unserer normalen Trainingshalle für Familie und Freunde ausrichten. Irgendwie wurde es dafür dann trotzdem ganz schön voll. Vielen Dank an alle die da waren für ihre Unterstützung und das positive Feedback.
Anscheinend war es diese Saison wohl doch bisher ein klein wenig zu reibungslos verlaufen: Auf der Probe am Mittwoch verletzte sich eine Tänzerin so, dass sie am 2.März in Berlin nicht antreten konnte. Natürlich ausgerechnet auf einer Position auf der wir bereits einen verletzungsbedingten Ausfall (und somit keinen Ersatz) hatten.
Also im letzten Training am Donnerstag vor dem Turnier schnell noch einmal umstellen, hoffen, dass es keiner merkt und weitere kränkelnde Tänzerinnen bis Samstag durchhalten würden.
Die meisten von uns reisten schon am Freitag in Berlin an. Nach einigem Hin und Her hatten wir auch alle, Tänzerinnen und Supporter, die im Hotel übernachten sollten, untergebracht (Was ihr seid eine Gruppe? Ihr habt aber nicht als Gruppe gebucht! Hm, doch eigentlich schon.).
Mit den übrigen trafen wir uns am Samstagmorgen pünktlich zur Hallenöffnung. Dann das übliche Prozedere: Einchecken, Kabine suchen, Hallenbegehung, zum Haare frisieren wieder aus zu enger Kabine flüchten, Warm-Up, Stellprobe, Videoanalyse, Rundenauslosung (na toll, die 1), Make-Up und Wimpern irgendwo auf dem Flur machen und zwischendrin noch versuchen etwas vom Buffet zu ergattern.
Und dann war das erste Turnier auch schon rum und wir wurden nach unserem erneuten Warm-Up doch etwas aufgeregt, weil wir ja direkt nach der Teamvorstellung dran waren.
Also rein, rüber, raus, Teamkreis und ab auf die Fläche. Der erste Durchgang war schon gar nicht schlecht aber in der Aufregung gingen natürlich ein paar Kleinigkeiten schief, die im Training NIE passiert waren.
Jetzt erst einmal abwarten und die anderen Teams anschauen. Ein sehr starkes Feld in diesem Jahr! Wir waren also sehr gespannt, was die Wertungsrichter sagen würden.
Ein riesen Jubel brach bei uns aus, da wir noch einmal tanzen durften! (Ok, über die Zwischenrunde waren wir so semi-erfreut.) Aber an sich war das schon alles, was wir uns erhofft hatten.
Bereit machen für den zweiten Durchgang und noch einmal durchatmen.
Es lief jetzt schon viel besser, wir standen wirklich als Team auf der Fläche und waren viel mehr „bei uns“.
Noch einmal warten: Ungläubige Freude! Finale mit 4 Teams und wir waren eins davon.
Also jetzt noch einmal alles rausholen. Und es hat sich gelohnt. Bei der offenen Wertung wurden wir mit einem dritten Platz überrascht. Wir haben uns wahnsinnig gefreut!
Es war ein toller Tag. Danke nach Berlin für die routinierte Ausrichtung.
Wir freuen uns, schon bald alle in Steilshoop wieder zu sehen.

Am 11.01.2019 war es endlich so weit, dass Le Nouveau Courage für den Feinschliff an Choreografie und Positionen bei Wind und Wetter in die Sporthalle St. Peter-Ording einzog. Durch die großzügige Unterstützung durch Enrico und Sebastian war nicht nur für einen reibungslosen Ablauf, sondern auch für ein Snack-Buffet gesorgt worden, welches dem Buffet der Weihnachtsfeier beinahe Konkurrenz gemacht hätte.

Für einen guten Team-Sport ist natürlich eines ganz besonders wichtig: Zusammenhalt! Und so kam es, dass das ganze Team mit den vom Nordsee Campus in liebevoller Vorarbeit vorbereiteten Abendbrots Platten auch auf die letzten Ankömmlinge des Teams wartete, um den Abend gemeinsam mit teambuilding-unterstützenden Spielen ausklingen zu lassen.

Verantwortungsbewusst und diszipliniert, wie unser Team ist, sorgte jeder dennoch in Hinblick auf den anstehenden Trainingstag für ausreichend Schlaf. Wir entschuldigen uns an dieser Stelle bei den eigentlichen Bewohnern der Unterkunft, die wir leider länger wachgehalten haben als geplant.

Nach einer Strandwanderung auf Freiwilligenbasis und einem ausgewogenen Frühstück ging es dann direkt in die Trainingshalle, um nach einem kräftigen Warm-up an den Positionen und choreografischen Akzenten zu arbeiten.

Nach dem Training gab es dann noch eine wohlverdiente Stretching- und Massage-Einheit, die uns womöglich vor einem leistungseinschränkenden Muskelkater am Folgetag bewahrte.
Wir nutzten den Abend ebenfalls, um noch einmal ausführlich über die Aussage und das Konzept der Choreografie von Kristy und Charlotte zu diskutieren. Das Team blieb bis zu später Stunde konzentriert in der Halle und lies sich bis zum Schluss darauf ein welche Aussage in der Choreografie jeder für sich persönlich findet und vermittelt.

Der besagte Folgetag war ebenso erfolgreich. Und zwar so sehr, dass besondere Highlight-Momente bei einer Foto-Shooting-Session von Enrico festgehalten werden konnten.

Anhand der großen Mengen an übriggebliebenen Snacks war abzulesen, dass wir wirklich sehr fleißig gewesen sind und das erfüllte nicht nur uns, sondern auch unsere Trainer und lieben Unterstützer mit Stolz.

Abschließend lässt sich sagen, dass dieses Trainingslager ein ganz besonderes für uns war. Weil wir motiviert und für die anstehende Turniersaison gestärkt aus diesem Wochenende gegangen sind. Neue und alte Mitglieder und vor allem neue Trainer konnten an diesem Wochenende wirklich als Team zusammenwachsen und zusammen wachsen.

Ein besonders großes Dankeschön für das besondere Engagement, die Unterstützung und die Hingabe möchten wir an dieser Stelle an Kristy, Charlotte, Enrico und Sebastian richten!