Dass man Rumba – einen lateinamerikanischen und damit eher statischen Tanz – auch mit raumgreifenden Schritten tanzen kann, wollte Markus Szidell in seinem Workshop am 18. Mai den teilnehmenden Paaren gern zeigen. Und so hatte er seine Frau Andrea gebeten, ihm bei den Figuren zu assistieren, die er sich vorgenommen hatte.

Markus und Andrea

Sechs Paare waren der Ausschreibung gefolgt. Das hätten mehr sein können, aber offensichtlich  wissen noch nicht viele Paare im SVE davon, wie viel man für den Tanzbetrieb mitnehmen kann, wenn man sich zu solchen Extra-Übungen trifft. Auch nicht, wie viel Spaß es macht, wenn ein Trainer zeigen kann, was er sonst im Unterricht nicht unterbringen kann.

So wurde also der Nachmittag mit einigen Vorübungen begonnen, denen dann schnell einige Figuren folgten, mit denen man auf dem Parkett erstaunlich schnell und weit vorankommt – wenn es der Platz denn zulässt…

Raumgreifend…

Zweimal gab es kurze Pausen, und am Schluss gegen 18.00 Uhr war man überrascht, als Markus und Andrea die gesamten Folgen noch einmal als Zusammenfassung vorführten.

Wer also Spaß am Tanzen hat, sollte sich die Termine für Workshops im Kalender vormerken – es lohnt sich wirklich!

Wir haben die längere Pause zwischen dem Turnier in Hamburg und dem in Schöningen gut genutzt, um noch ein paar Kleinigkeiten zu optimieren und ein neues Partnering einzubauen. Außerdem sollte es auch diesmal zwei Debütantinnen aus unserem Team auf der Turnierfläche geben.
Um eine entspannte Anreise zu gewährleisten belagerten wir bereits am Samstag vor dem Turnier die Schöninger Jugendherberge.
Auch der örtliche Grieche wurde noch mal leer gegessen. Unseren Plan genug Knoblauch zu uns zu nehmen, um am nächsten Tag die Umkleide für uns allein zu haben, trauten wir uns dann aber doch nicht in die Tat umzusetzen.
Jetzt aber schnell die Telefone aus und ab ins Bett. Um kurz nach 7 Uhr ging es ab zum Frühstück und rüber zur Halle damit wir die Hallenbegehung noch vor Beginn der Stellproben der anderen Teams absolvieren konnten.
Gewarnt, dass unser Turnier evtl. früher beginnen könnte, weil in der Landesliga vor uns nicht alle Teams an den Start gingen, richteten wir die Frisuren schon vor unserer Stellprobe her.
Danach hatten wir dann Zeit uns um Videoanalyse und Make-Up zu kümmern. Irgendwie sind wir echt gut darin geworden uns in Eingangsbereichen breit zu machen. Nur blöd, wenn dann tatsächlich jemand die Tür benutzen möchte. Aber das Über-Leute-Steigen gilt vielleicht auch schon mal als Erwärmung.
Mit der gelosten Startnummer 7 lagen wir diesmal gut im Mittelfeld. Ein oder zwei Schwierigkeiten bei der räumlichen Orientierung aber ansonsten ein solider Durchgang.
Die übliche Rechenpause und das gespannte Warten auf das Ergebnis. Zwischenrunde mit 8 Teams und mit uns!
Zeit uns zu freuen hatten wir nicht lange, denn wir hatten diesmal die 1 gezogen und mussten nach einem Mini-Warm-Up quasi direkt wieder auf die Fläche.
Vielleicht war das Sammeln doch etwas zu kurz verlaufen, der Durchgang war gut aber das „Feeling“ stimmte noch nicht so ganz.
Wir entschieden, ohne zu wissen ob wir noch mal tanzen durften, diesmal direkt in ein ausführlicheres Aufwärmen zu gehen, nur für den Fall der Fälle.
Und tatsächlich trat dieser Fall ein: Wir durften nicht nur ins Finale einziehen sondern ebenfalls wieder direkt an 1 starten.
Jetzt lief es auch runder bei uns und wir holten noch mal das Beste raus und konnten anscheinend auch etwas davon zum Publikum transportieren! Mit der Leistung konnten wir zufrieden sein.
Es war knapp, aber wir durften am Schluss wieder eine 3 als Ergebnis mit nach Hause nehmen.
Wir danken dem Ausrichter für die super Organisation und dem Publikum und allen anderen Teams für die tolle Stimmung in der Halle.
Kaum zu glauben, in zwei Wochen ist die Saison für uns schon wieder gelaufen. Also, bis dahin!

Am 5. Mai fanden in diesem Jahr die Breitensportwettkämpfe um die Glinder Maipokale statt. Und wie in jedem Jahr waren für fast alle ausgeschriebenen Wettbewerbe Paare gemeldet, so dass nur wenig abgesagt werden musste. Im Wettbewerb Standard ab 65 Jahren waren allerdings nur drei Paare gemeldet, so dass nur eine Prässentationsrunde getanzt wurde und danach gleich die Endrunde startete. Unser Paar Andrzej und Elzbieta Krasowski  konnte sich also ziemlich unangefochten an den ersten Platz setzen, mit einer seltenen Einigkeit der Wertungsrichter: Sie erhielten alle möglichen Einsen! Ein erhebendes Gefühl, nach jedem Tanz die Turnierleiterin sagen zu hören: “Paar Nr. 2: Fünfmal die 1!” So ging der Pokal nach Eidelstedt.

So sieht er aus: Andrzej und Elzbieta mit Pokal !

Wir gratulieren herzlich und hoffen auf weitere erfolgreiche Turnierteilnahmen! Im zweiten Wettbewerb ab 55 Jahren belegten sie dann in einem stärkeren Feld immerhin den sechsten Platz, Thomas und Christiane Friedrich wurden Vierte.

 

Im Wettbewerb Standard ab 45 gingen Arndt Speerschneider und Michaela Daxer ins Rennen und freuten sich über einen zweiten Platz . Auch dazu herzlichen Glückwunsch!

Das Teilnehmerfeld Standard ab 45 Jahren

 

 

So haben wir es uns gewünscht: Nach durchaus intensiven Vorbereitungen fand am Sonntag der Aufbau der Tische und Stühle statt. Matthias hatte in den Wochen vorher einen Saalplan erstellt, aus dem die verkauften Plätze ersichtlich waren. So wussten wir schon, dass wir nicht auf leerer Tanzfläche stehen würden. Am Dienstag hat der Festausschuss dann die Saaldekoration erstellt, und ab 19.30 Uhr strömten knapp 140 Gäste durch die Eingangstür.

Der schön geschmückte Saal

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Unser Saisonauftakt Anfang des Monats in Berlin war erfreulich gut gelaufen für uns. Jetzt war der Plan die bisher verletzungsbedingt ausgefallenen Tänzerinnen einzuarbeiten und noch ein, zwei Kleinigkeiten umzustellen.
Ganz so einfach war es dann natürlich doch nicht. Die Krankheitswelle ließ uns noch nicht vollständig aus ihren Klauen. Hinzu kam die Urlaubswelle (dank der Hamburger Ferien), welche auch nicht besonders hilfreich war.
Bis zur Stellprobe würden wir keinen Durchgang mit allen Positionen tanzen können. Wir legten uns vorsichtshalber bis zum Turniertag einen Plan B zurecht falls wir doch noch wegen eines Ausfalls umstellen mussten oder wir die Änderungen nicht wie gedacht einbauen konnten. Glücklicherweise mussten wir diesen dann nicht anwenden.
Außerdem zeigte es sich mal wieder, dass man auch bei Turnieren in der Heimatstadt ausreichend Puffer für die Anreise einplanen sollte. Besonders wenn es auf ein Wochenende mit Zeitumstellung fällt ;-)
Zur Stellprobe waren tatsächlich alle dort wo sie sein sollten. Wir wurden etwas von der von 10 auf 8 Minuten eingekürzten Zeit auf der Fläche überrascht. Somit war unsere Idee Positionen klären und im Anschluss zwei Durchgänge, für beide Besetzungen, zu tanzen wieder hinfällig.
Erfreulicherweise hatten wir aber in der großzügigen Steilo Arena genug Zeit und Platz die Sachen noch einmal durch zu gehen, die in der Stellprobe zu kurz gekommen waren.
Hier verkaufte man uns auch gerne etwas vom leckeren Buffet, was wir ebenfalls dankend annahmen.
Diesmal zogen wir die Startnummer neun und nicht die ungeliebte eins.
Jetzt konnte endlich unser Küken Katja ihr Turnierdebut geben und sie hat sich super geschlagen.
Die gut gefüllten Zuschauerränge mit Familie und Freunden halfen uns durchaus einen guten Durchgang hin zu legen.
Mit dem vorletzten Startplatz mussten wir nicht mehr so lange warten bis zur Verkündung wie es weiter geht. Schon mal keine Zwischenrunde, sehr schön, aber reicht es um direkt ins große Finale zu kommen?
Ja, es reichte tatsächlich und natürlich war die Freude wieder riesig.
Wir gaben im Finale noch einmal alles. Dem Applaus nach schien der Funke überzuspringen und wir haben das Publikum mit unserer Darbietung erreichen können.
Während wir noch nach Luft schnappten sprang unser Trainerin wie ein Flummi um uns rum und jubelte: „Ihr habt das erste Mal alle Änderungen und Hinweise umgesetzt die wir die letzten Wochen besprochen hatten. Das war toll!“
Insofern waren wir schon mal wieder mehr als happy. Das Ganze wurde dann auch bei den Ergebnissen wieder mit einem 3. Platz belohnt, was uns natürlich noch mehr freute!
Wir ließen den Tag dann noch mit einem gemeinsamen Essen ausklingen.
Jetzt wünschen wir allen erst mal frohe und entspannte Osterfeiertage und treffen uns dann, nach etwas längerer Pause, im Mai in Schöningen wieder.