Zum zweiten Turnier der Verbandsliga Nord/Ost führte der Weg nach Lehre (befindet sich zwischen Braunschweig und Wolfsburg). Nachdem man das erste Turnier in Berlin vor gut 7 Wochen gewinnen konnte, wollten die Tänzerinnen nun zeigen, dass dieses Ergebnis kein Zufall war. Das Team um Anna Kriete und Marc Bongardt nutzte die vergangenen Wochen um Ihre Choreographie „Impavidus“ noch eindrucksvoller zu präsentieren und feilte während dieser Zeit intensiv an der Ausführung. Und diese Mühen sollten belohnt werden!

Das einzig Negative an diesem Tag sollte sein, dass man nicht die von dem Team so geliebte „1“ in der Startreihenfolge zog und in der Vorrunde, absolut ungewohnt, an neunter Stelle die Fläche betanzen durfte. Ein schlechtes Omen? Nein!

Man qualifizierte sich mit einer wirklich guten Leistung für das Finale. Es ermunterte besonders, dass man den Zuschauern anscheinend sehr viel Freude bereitete und von einigen jungen Tänzerinnen einer Kindergruppe aus Lehre zu den persönlichen Favoriten gekürt wurde.Im Finale steigerte sich LNE wiederum deutlich. „Besser tanzen können wir derzeit nicht“, merkte Marc Bongardt an. Auch Choreographin Anna Kriete gab sich zufrieden:“ Man hat die Mittänzerinnen auf der Fläche gespürt; das ist das Wichtigste!“

Auch den Wertungsrichtern, schien „Impavidus“ wieder gefallen zu haben. So gewann man dieses Mal deutlicher als auf dem ersten Turnier und konnte so den Abstand zu den Verfolgern in der Ligatabelle vergrößern.

Nun hofft man auf große Unterstützung am 12.05. in Hamburg. Bei der von der GFG Steilshoop ausgerichteten Veranstaltung könnte schon eine Vorentscheidung bei der Vergabe der Aufstiegsplätze fallen.

Sieg beim ersten Turnier der Verbandsliga am 02.03.13 in Berlin

LaNouvelleExpérience – Die „1“ ist ein gutes Omen

Nach dem souveränen Aufstieg in die Verbandsliga im letzten Jahr, fand das erste Turnier am 02.03.13 dieser Saison in Berlin statt. Nach der gelungenen Generalprobe am Donnerstag fühlte man sich gut gerüstet für den ersten Akt in einer langen Saison.

Da man schon am Samstagmorgen in der Halle sein musste, entschied man sich schon am Freitag anzureisen, um gut erholt den Turniertag zu bewältigen.

Als Aufsteiger ging „LaNouvelleExpérience“ natürlich als Außenseiter in den Wettkampf; obwohl man unter Ligainsidern, aufgrund der letztjährigen Leistung in der Landesliga, schon als Geheimfavorit gehandelt wurde.

Genau wie im Jahr 2012 hatte „LNE“ die Ehre, das Turnierjahr als erste Mannschaft zu eröffnen….ein gutes Omen.

In der Vorrunde zeigte die Mannschaft einen soliden aber etwas zaghaft getanzten Durchgang, bei dem sich zudem einige Fehler einschlichen. Trotzdem werteten alle Wertungsrichter die Formation in das Große Finale mit 6 anderen Teams, einer insgesamt sehr leistungsstarken Verbandsliga.

Die von Anna Kriete entworfene Choreographie „IMPAVIDUS“ hob sich derart von den Performances der anderen Mannschaften ab, dass Annas Kompagnon Marc Bongardt sich schon auf der falschen Veranstaltung wähnte. „Entweder wir liegen ganz hinten oder ganz vorne“, war sein Statement nach der absolvierten Vorrunde.

„Wir wollen etwas darstellen, was über den bloßen Sporttanz hinausgeht. „IMPAVIDUS“ soll uns motivieren dem zu trotzen, was uns im Leben zurückhält “, stellt Anna Kriete klar.

In einer kurzen Analyse wurden die Schwachpunkte angesprochen. Die Auslosung der Startreihenfolge brachte wiederum die bei vielen Mannschaften ungeliebte „Nummer 1“

hervor. Dies schien „LaNouvelleExpérience“ förmlich zu beflügeln. Mit einem hervorragend getanzten – und emotional fesselnden Auftritt, riss man auch das Berliner Publikum zeitweise zu Szenenapplaus hin. Die Turnierleiterin vermutete, dass wohl viele Fans mit aus Hamburg gekommen seien…dies war aber nicht so. „Der beste Durchgang des Teams in dieser Saison; genau zum richtigen Zeitpunkt. Es war ergreifend und aufwühlend“, merkte Marc Bongardt an, der sich während des Auftritts kaum auf dem Trainerstuhl halten konnte.

Sichtlich zufrieden mit der eigenen Leistung wartete man nun auf die Wertung der Juroren. Die fünf Bestwertungen verteilten sich auf insgesamt 4 Teams, wobei „LNE“ zwei Einsen für sich verbuchen konnte. Trotzdem reichte es für den Turniersieg. Bei der Siegerehrung war die Freude riesengroß und auch das Lob des Fachpublikums ließ nicht lange auf sich warten: „Ihr habt die besten Beine und Füße der Liga“, war der allgemeine Tenor. Zudem merkte die Turnierleiterin charmant an, dass die Mannschaft, die ständig die Runden eröffnete, sich nun auch den ersten Platz ertanzt hat. Die „1“ ist halt ein gutes Omen für „LNE“.